Heute findet ihr noch mehr Urlaubsimpressionen aus Venedig. Die Stadt der Liebe, des Maskenballs, der Tauben und Wassertaxis. 1:1 zum Reiseführer. Allem voran aber: die Stadt des Massentourismus. Und so schön Venedig auch ist und die Fotos sich klar für die Wasserstadt aussprechen. Einen kleinen Haken habe ich für mich (persönlich) ausgemacht. Knapp 80.000 Tagestouristen quetschen sich quer über den Markusplatz vorbei in die schmalen Gassen. Von den Kreuzfahrtschiffen strömen die Massen stadteinwärts. Mit meinen Facts kommt ihr gut durch die meistgebuchteste Stadt Italiens:

Facts Venedig

Wenn der Magen knurrt! Restaurantbesuche lassen die Urlaubskasse schrumpfen!

Bevor man es sich schmecken lassen kann, muss man das Glück haben, ein Lokal zu finden. Das erste Lokal mit augenscheinlich freiem Tisch wollte uns zu dritt (Vater, Mutter, Kind) keinen Tisch mit 4 Plätzen geben. Nur gegen Bezahlung des 4. freien Platzes à 20 EUR. Kein Problem bei dampfenden Füßen und 30° im Schatten. Mit zahlungsfreudigen Gästen hatte der Wirt wohl nicht gerechnet und verwies uns sodann doch recht schroff des Lokals. Also trotteten wir weiter auf der Suche nach Pizza, Pasta & Co. und wurden im Ristorante Marco Polo freundlich empfangen. Leckere Pasta! Wärmstens zu empfehlen.

Tauben füttern steht unter Strafe!

Als kleines Mädchen bin ich über den Markusplatz gerannt und habe die Tauben gefüttert. Strengstens verboten! Sonst winkt der Ordnungshüter und verlangt dem Tourist bis zu 500 EUR ab. Das tut einiges fürs Stadtbild, denn das Federvieh ist ausgeflogen und die Stadt frei vom Vogeldreck.

Mit der Gondel Venedig entdecken – ja oder nein?!

Was gibt es romantischeres als mit der Gondel auf dem Canal Grande das charmante Venedig zu entdecken?! Nix, wenn man ein paar Punkte beachtet. Mein Tipp: Plant die Gondelfahrt von Zuhause aus. Sonst tappt ihr in die Touristenfalle. Der Preis aktuell: 80 EUR für 30 Minuten. Vor Ort wisst ihr nicht genau, was euch erwartet. Teilweise sitzen bis zu 6 Fahrgäste in einer Wasserlimousine.

Sightseeing Tour

Wer Venedig auf die eigene Faust erkundschaften will, hat gute Karten. So haben wir es auch gemacht. Der Startschuss fiel am Markusplatz – La Piazza San Marco. Hier war erstmal Zeit für einen Latte Macchiato (EUR 12,00 EUR). Unsere Route führte uns vorbei am Dogenpalast, der Seufzerbrücke und dem Markusdom. Der ein oder andere Umweg führte uns sogar an einem waschechten Gondelbauer vorbei. Ohne Plan und Akku liefen wir einfach weiter und kreuzten das Ospedale Civile, sprich Venedigs Krankenhaus und liefen fernab des Massentourismus am Wasser entlang.

Urlaubstipps

Chartert ein Wassertaxi und fahrt nach Burano.

Romantik pur – Gondelfahrt bei Nacht.

In Harry’s Bar einen originalen Bellini trinken.

Entspannen am Lido di Venezia.

venice shooting

 

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Italian days. Das süße Leben in Italien. Einfach genial. Ein Örtchen mit gerade mal 4000 Einwohnern hat es mir besonders angetan. Klein, aber fein! Das ist Bellagio. Das einstige Fischerdorf ist zum verlieben. Romantische Parks für kilometerlange Spaziergänge und eine einzigartige Uferpromenade mit einem fantastischen Blick auf den Comer See. Die Palazzi der Altstadt sind mit reichlich Luxushotels, Edelboutiquen und verträumten Restaurants gespickt. Bellagio ist einfach einzigartig.

Unser Ausgangspunkt war unser Stammhotel, das Parco San Marco in Porlezza. Das Hotel kann ich euch wärmstens ans Herz legen, wenn ihr Entspannung auf italienisch sucht und kulinarische Köstlichkeiten veerschlingen wollt. Meine Empfehlung ist werbefrei und ihr verlasst euch somit auf das Prüfsiegel „Doro getestet“.

Von Porlezza sind es 30 italienische Minuten, die man einplanen sollte, um die Fähre in Menaggio nicht zu verpassen. Das Auto lässt man entspannt stehen und schippert mit dem Kahn in Richtung Bellagio. Kennt ihr die kleinen Bimmelbahnbetriebe, die mitten durch Touristenstädte kurven?! Genau so eine Bimmelbahn empfehle ich euch, um Bellagio bis in den kleinsten Zipfel zu erkunden, denn die Steigung kann bei 30 Grad schon auf die Knochen gehen.

Mein erstes Mal in Bellagio ist mir noch gut in Erinnerung. Der kleine malerische Ort aus dem Reiseführer lebt. Die großen gepflasterten Steiltreppen und kleine Restaurants mit karierten Tischdecken. Wie ein großes Instagram-Bild. An jeder Ecke bieten sich Fotolocations. Jetzt mal ganz platt und aus Bloggersicht betrachtet. Definitiv eine Reise wert.

 

 

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italy fruit market

 

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Dass was sich die Landwirte für unseren Wochenmarkt (in Leipzig) aufheben, gibt es in Italien immer und jederzeit. Üppige Obst- und Gemüsestände. Ein Pfirsisch praller als der andere, an den sonnengelben Zitronen ranken noch die Blätter und frischer Lavendel liegt stapelweise in Bündeln übereinander. Der braun gebraunte Obsthändler, dem schon der ein oder andere Zahn fehlt, reicht mir einen saftigen Schneewittchenapfel und grinst mich unter dem zotteligen Strohhut an. Das ist herrlich und ein Stück Lebensqualität. So unverfälscht gut.

GOOD TO KNOW

Wenn es bei uns schneit und im Supermarktregal trotzdem rote Äpfel, süße Weintrauben und frische Orangen. Genau diese Zitrusfrüchte und all als das gut schmeckende Steinobst kommt überwiegend aus Südeuropa – Italien. Gemüseliebhaber kommen nicht zu kurz und finden eine riesige Auswahl an Auberginen, Zucchinis und Tomaten. Durch den milden Winter kann das Obst und Gemüse das ganze Jahr über geerntet werden und beschert uns einen reichen Gabenteller. Italien ist einfach eine Obst- und Gemüsehochburg – abgesehen von den Tonnen Parmesan und Litern Olivenöl.

 

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2017 läuft und ich schulde euch noch meinen Silvester-Report. Mit Pauken und Trompeten sind wir in Karlsbad ins Neue Jahr durchgestartet. Karlsbad liegt in der Tschechischen Republik und gilt mit als berühmtester und traditionsreichster Kurort der Welt. Um ehrlich zu sein, hatte ich anfangs keinen Dunst, was mich so genau in Karlsbad erwartet. Außer, dass wir Silvester im Grandhotel Pupp feiern. Das Hotel, in dem Casino Royal gedreht wurde. Agent 007 hat hier den berühmten Vesper Cocktail kreiert. Wie Frau so ist, habe ich vorher nach Shoppingmöglichkeiten in Karlsbad gesucht. Da flog Karlovy Vary (tschech.) gnadenlos durchs Raster. Ich sag euch: Google hat geglüht bei alle den Wortgruppen, die ich gebildet habe.

Das Navi sagte, noch 2 Minuten und dann rollten wir Richtung Hotel und meine Kinnlade klappte runter. Eine Villa reihte sich an die andere und wollte noch schöner sein. Die Stadt war durch die Weihnachtsbeleuchtung ein reines Lichtermeer. Und dann das Hotel. Ein anmutender Hotelkomplex mit geschmückten Lampenschirmen. Alles picobello und luxuriös. Rund herum nur erstklassige Ladengeschäfte. Also stapfte ich mit meinen unglamourösen Sneakers durch den Schnee und stand mitten in der einstigen Filmkulisse. In den Hotelgängen lag Magie. Der rote Teppich zog sich bis zum letzten Stock und im Zimmer hingen Bilder, welcher Celebrity genau in meinem Bett geschlafen hat. Der Koffer wurde fix in die Ecke gepfeffert und die Beine in die Hand genommen. Auf ging es zum fürstlichen Abendessen. Ich kann nur sagen: es war der Hammer. Wir hatten ein kleines Restaurant gefunden, in dem ich die besten Böhmischen Knödel ever gegessen habe. Dazu hatte ich drei verschiedene Sorten Kraut mit Soße. Nach dem Essen liefen wir noch ein bisschen durch die Stadt. Wir liefen an allerhand dampfenden Heilquellen vorbei. Einfach nur magisch, wie die Dampfwolken in der dunklen Nacht nach oben steigen.

Am nächsten Morgen nahmen wir Karlsbad dann bei Tageslicht unter die Lupe. Und eins fiel gleich auf. Die Russen haben Karlsbad im Griff. Ich hatte euch erzählt, dass ich Bange hatte, ob ich was zum shoppen finden würde. Die Sorge war total unberechtigt. Du findest dort alles. Rings ums Hotel paarten sich kleine Luxusboutiquen mit Woolrich, Gucci, Dior & Co. Ich ging leider leer aus. Ein Dose Mitleid, bitte. Stimmt nicht ganz. In einem kleinen Souvenirgeschäft habe ich eine Menge Karlsbader Oblaten gekauft. Die Zeit war dann schon rum, denn wir mussten uns für die Silvestergala fertig machen.

Es gab also mal kein Raclette oder wilde Partynacht. 19:00 Uhr startete im Hotel die große Silvestergala à la James Bond. Ich hatte Tage zuvor das Internet nach einem Kleid, das dem von Vesper nahe kommt, durchforstet, aber einfach keines gefunden. Zugegebenermaßen fehlten mir für dieses Kleid auch zwei wohl geformte Argumente. Aber dann habe ich dieses Zweiteiler-Kleid gefunden. Es war Liebe auf den ersten Blick und hat gleich wie angegossen gepasst. Knapp wurde es nur mit der Schneiderin, die den Rock längentechnisch noch auf Vordermann gebracht hat. In letzter Minute konnte ich es am Abreisetag noch abholen.

Mancher Silvesterabend hat sich wie Kaugummi gezogen und nur schwer konnte man die Augen bis 0 Uhr offen halten. Aber James Bond und ich hatten so viel Spaß, gutes Essen und Shows. Ruckzuck klirrten die Champusgläser und der Himmel leuchtete in bunten Farben. Prosit!

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10 Tage „La Dolce Vita“ hautnah am Lugano See. Ich finde es immer wieder phänomenal, wie man nach nur ein paar Autostunden in eine andere Urlaubswelt abtauchen kann. Nun ist Italien als Urlaubsort schon recht eingedeutscht. Aber mich packt Italien jedes Mal aufs Neue. Die kleinen Fiat 500 pesen hupend auf der schmalen Serpentinenstraße lang und kleben halb an deiner Stoßstange. Den Grenzgang durchquert, schlängeln sich die kristallblauen Seearme der Fahrbahn entlang. Rot-weiß karierte Platzdeckchen zieren das Mobiliar der urgemütlichen Pizzabäcker. In den engen Gassen hat man die Qual der Wahl aus 1001 Eiskullern. Das Feuer im Pizzaofen, die ausgeleerten Weingläser und der frische Parmesan zu all meinen Pastagerichten.

Italien ist nicht nur Leckerland. Unser erster Tagesausflug hat uns in die Finanzhochburg Lugano verschlagen. Hier regieren klassische Anzüge und spiegelglatt polierte Schuhe, die zielgerichteten Schrittes Einkehr in die Via Nassa halten. Eine noble Einkaufsmeile entlang der Seepromenade. Zuckersüß sind die kleinen Obst- und Gemüsestände. Wie aus dem Ei gepellt liegen Kürbis & Co. in Reih und Glied. Zuckersüß wie der pralle große Pfirsich, dessen Fruchtsaft an meinen Fingern entlang rann und auf mein Sommerkleidchen tröpfelte. In Lugano liegt ein ganz besonderes Flair in der Luft. Auch für uns wird Lugano für immer in Erinnerung bleiben, da der Kleinste seinen Nuckel für ewig im Lugano See versenkt hatte. Ein Meilenstein!

Von unserem Stützpunkt Porlezza aus machten wir uns auf nach Bellagio. Das Auto ließen wir am Fährhafen stehen und schipperten in 20 Minuten rüber zum Comer See. Du kommst an, hier, wo Clooney und Donatella ihr zweites Zuhause haben. Wenn man einmal dort war, weiß man warum. Das obligatorische Villa-Selfie hab ich schon in der Fotokiste. Also betrachtete ich Bellagio mal aus einem anderen Blickwinkel. Ich liebe es, mir meine Pizza vorm Lokal schmecken zu lassen, mal die Klappe zu halten und einfach nur zu gucken, was um mich rum passiert.

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Dolce Vita at Lake Lugano. A paradise only a few hours away from home. Germans remained faithful to Bella Italia, making it the third most popular country destination for holiday. OMG, italy kills me every time. Slow down, little Fiat. How to drive like an italian? Bumper-to-Bumper. If you cross the border, you see the crystal clear water along the roadway. All the cosy pizzerias are decorated with these red and white place mats. You can choose between 1001 scoops of ice cream. I love all these pasta dishes, the empty wine bottles and the plenty of Parmesan.

But it’s not just the tastiness. On our second day we went to Lugano – Switzerland’s third most important financial centre. Via Nassa is one of Lugano’s historical streets. The are all kind of designer shops you can imagine. I love the pretty veg and fruit stalls inside the lanes. I ate the biggest and most delicious peach there. Lugano is a world class city with this special flair in the air. Anyway, Lugano is pure magic for us. Mini Me lost his soother at the lake.

The other day we went to Bellagio. We arrived at Mr Clooney’s home by ferry (Porlezza – Bellagio just 20 min). It wasn’t my first time, so I knew this magic place. I viewed it from another perspective. I had a big pizza in front of the restaurant and enjoyed the goings-on.

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