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Dass was sich die Landwirte für unseren Wochenmarkt (in Leipzig) aufheben, gibt es in Italien immer und jederzeit. Üppige Obst- und Gemüsestände. Ein Pfirsisch praller als der andere, an den sonnengelben Zitronen ranken noch die Blätter und frischer Lavendel liegt stapelweise in Bündeln übereinander. Der braun gebraunte Obsthändler, dem schon der ein oder andere Zahn fehlt, reicht mir einen saftigen Schneewittchenapfel und grinst mich unter dem zotteligen Strohhut an. Das ist herrlich und ein Stück Lebensqualität. So unverfälscht gut.

GOOD TO KNOW

Wenn es bei uns schneit und im Supermarktregal trotzdem rote Äpfel, süße Weintrauben und frische Orangen. Genau diese Zitrusfrüchte und all als das gut schmeckende Steinobst kommt überwiegend aus Südeuropa – Italien. Gemüseliebhaber kommen nicht zu kurz und finden eine riesige Auswahl an Auberginen, Zucchinis und Tomaten. Durch den milden Winter kann das Obst und Gemüse das ganze Jahr über geerntet werden und beschert uns einen reichen Gabenteller. Italien ist einfach eine Obst- und Gemüsehochburg – abgesehen von den Tonnen Parmesan und Litern Olivenöl.

 

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2017 läuft und ich schulde euch noch meinen Silvester-Report. Mit Pauken und Trompeten sind wir in Karlsbad ins Neue Jahr durchgestartet. Karlsbad liegt in der Tschechischen Republik und gilt mit als berühmtester und traditionsreichster Kurort der Welt. Um ehrlich zu sein, hatte ich anfangs keinen Dunst, was mich so genau in Karlsbad erwartet. Außer, dass wir Silvester im Grandhotel Pupp feiern. Das Hotel, in dem Casino Royal gedreht wurde. Agent 007 hat hier den berühmten Vesper Cocktail kreiert. Wie Frau so ist, habe ich vorher nach Shoppingmöglichkeiten in Karlsbad gesucht. Da flog Karlovy Vary (tschech.) gnadenlos durchs Raster. Ich sag euch: Google hat geglüht bei alle den Wortgruppen, die ich gebildet habe.

Das Navi sagte, noch 2 Minuten und dann rollten wir Richtung Hotel und meine Kinnlade klappte runter. Eine Villa reihte sich an die andere und wollte noch schöner sein. Die Stadt war durch die Weihnachtsbeleuchtung ein reines Lichtermeer. Und dann das Hotel. Ein anmutender Hotelkomplex mit geschmückten Lampenschirmen. Alles picobello und luxuriös. Rund herum nur erstklassige Ladengeschäfte. Also stapfte ich mit meinen unglamourösen Sneakers durch den Schnee und stand mitten in der einstigen Filmkulisse. In den Hotelgängen lag Magie. Der rote Teppich zog sich bis zum letzten Stock und im Zimmer hingen Bilder, welcher Celebrity genau in meinem Bett geschlafen hat. Der Koffer wurde fix in die Ecke gepfeffert und die Beine in die Hand genommen. Auf ging es zum fürstlichen Abendessen. Ich kann nur sagen: es war der Hammer. Wir hatten ein kleines Restaurant gefunden, in dem ich die besten Böhmischen Knödel ever gegessen habe. Dazu hatte ich drei verschiedene Sorten Kraut mit Soße. Nach dem Essen liefen wir noch ein bisschen durch die Stadt. Wir liefen an allerhand dampfenden Heilquellen vorbei. Einfach nur magisch, wie die Dampfwolken in der dunklen Nacht nach oben steigen.

Am nächsten Morgen nahmen wir Karlsbad dann bei Tageslicht unter die Lupe. Und eins fiel gleich auf. Die Russen haben Karlsbad im Griff. Ich hatte euch erzählt, dass ich Bange hatte, ob ich was zum shoppen finden würde. Die Sorge war total unberechtigt. Du findest dort alles. Rings ums Hotel paarten sich kleine Luxusboutiquen mit Woolrich, Gucci, Dior & Co. Ich ging leider leer aus. Ein Dose Mitleid, bitte. Stimmt nicht ganz. In einem kleinen Souvenirgeschäft habe ich eine Menge Karlsbader Oblaten gekauft. Die Zeit war dann schon rum, denn wir mussten uns für die Silvestergala fertig machen.

Es gab also mal kein Raclette oder wilde Partynacht. 19:00 Uhr startete im Hotel die große Silvestergala à la James Bond. Ich hatte Tage zuvor das Internet nach einem Kleid, das dem von Vesper nahe kommt, durchforstet, aber einfach keines gefunden. Zugegebenermaßen fehlten mir für dieses Kleid auch zwei wohl geformte Argumente. Aber dann habe ich dieses Zweiteiler-Kleid gefunden. Es war Liebe auf den ersten Blick und hat gleich wie angegossen gepasst. Knapp wurde es nur mit der Schneiderin, die den Rock längentechnisch noch auf Vordermann gebracht hat. In letzter Minute konnte ich es am Abreisetag noch abholen.

Mancher Silvesterabend hat sich wie Kaugummi gezogen und nur schwer konnte man die Augen bis 0 Uhr offen halten. Aber James Bond und ich hatten so viel Spaß, gutes Essen und Shows. Ruckzuck klirrten die Champusgläser und der Himmel leuchtete in bunten Farben. Prosit!

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10 Tage „La Dolce Vita“ hautnah am Lugano See. Ich finde es immer wieder phänomenal, wie man nach nur ein paar Autostunden in eine andere Urlaubswelt abtauchen kann. Nun ist Italien als Urlaubsort schon recht eingedeutscht. Aber mich packt Italien jedes Mal aufs Neue. Die kleinen Fiat 500 pesen hupend auf der schmalen Serpentinenstraße lang und kleben halb an deiner Stoßstange. Den Grenzgang durchquert, schlängeln sich die kristallblauen Seearme der Fahrbahn entlang. Rot-weiß karierte Platzdeckchen zieren das Mobiliar der urgemütlichen Pizzabäcker. In den engen Gassen hat man die Qual der Wahl aus 1001 Eiskullern. Das Feuer im Pizzaofen, die ausgeleerten Weingläser und der frische Parmesan zu all meinen Pastagerichten.

Italien ist nicht nur Leckerland. Unser erster Tagesausflug hat uns in die Finanzhochburg Lugano verschlagen. Hier regieren klassische Anzüge und spiegelglatt polierte Schuhe, die zielgerichteten Schrittes Einkehr in die Via Nassa halten. Eine noble Einkaufsmeile entlang der Seepromenade. Zuckersüß sind die kleinen Obst- und Gemüsestände. Wie aus dem Ei gepellt liegen Kürbis & Co. in Reih und Glied. Zuckersüß wie der pralle große Pfirsich, dessen Fruchtsaft an meinen Fingern entlang rann und auf mein Sommerkleidchen tröpfelte. In Lugano liegt ein ganz besonderes Flair in der Luft. Auch für uns wird Lugano für immer in Erinnerung bleiben, da der Kleinste seinen Nuckel für ewig im Lugano See versenkt hatte. Ein Meilenstein!

Von unserem Stützpunkt Porlezza aus machten wir uns auf nach Bellagio. Das Auto ließen wir am Fährhafen stehen und schipperten in 20 Minuten rüber zum Comer See. Du kommst an, hier, wo Clooney und Donatella ihr zweites Zuhause haben. Wenn man einmal dort war, weiß man warum. Das obligatorische Villa-Selfie hab ich schon in der Fotokiste. Also betrachtete ich Bellagio mal aus einem anderen Blickwinkel. Ich liebe es, mir meine Pizza vorm Lokal schmecken zu lassen, mal die Klappe zu halten und einfach nur zu gucken, was um mich rum passiert.

ENG

Dolce Vita at Lake Lugano. A paradise only a few hours away from home. Germans remained faithful to Bella Italia, making it the third most popular country destination for holiday. OMG, italy kills me every time. Slow down, little Fiat. How to drive like an italian? Bumper-to-Bumper. If you cross the border, you see the crystal clear water along the roadway. All the cosy pizzerias are decorated with these red and white place mats. You can choose between 1001 scoops of ice cream. I love all these pasta dishes, the empty wine bottles and the plenty of Parmesan.

But it’s not just the tastiness. On our second day we went to Lugano – Switzerland’s third most important financial centre. Via Nassa is one of Lugano’s historical streets. The are all kind of designer shops you can imagine. I love the pretty veg and fruit stalls inside the lanes. I ate the biggest and most delicious peach there. Lugano is a world class city with this special flair in the air. Anyway, Lugano is pure magic for us. Mini Me lost his soother at the lake.

The other day we went to Bellagio. We arrived at Mr Clooney’s home by ferry (Porlezza – Bellagio just 20 min). It wasn’t my first time, so I knew this magic place. I viewed it from another perspective. I had a big pizza in front of the restaurant and enjoyed the goings-on.

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wanderlust kreta

Wie die meisten auf Instagram (hier) mitbekommen haben, war ich das erste Mal in Griechenland und habe für 10 Tage Kreta und Santorini erkundet. Von Berlin aus ging es in gerade Mal 3,5 Stunden mit dem Flieger auf nach Kreta. In Heraklion angekommen, ging es weiter bis zum kleinen Örtchen Malia ins Hotel, das ich zu 100 % weiterempfehlen kann. Das Ikaros Beach Resort & Spa Hotel lässt keine Wünsche offen – prall gefüllte Buffets mit Fingerfood und Live Cooking, das Meer vor den Füßen und unvergleichbarer Service. Jeder erwartet vom Urlaub etwas anderes, aber ich freu mich einfach riesig, wenn ich mich im Hotel wie Zuhause fühlen kann. Wenn ich reise und toure, kann es auch der Zeltplatz sein, aber im Urlaub will ich einfach nur entspannen.

Griechenland bezaubert mit herzlichen Menschen und geballter Kulinarik. Kreta ist eine Vulkaninsel und lebt vom Tourismus. Es gibt unzählige Bars, Lokale, Clubs und Souvenirläden. Es ist einfach die Art, wie mich die Griechen in ihren Bann gezogen haben. Immer ein Lächeln auf den Lippen. Überrascht war ich, wie oft ich auf deutsch hätte fragen oder antworten können. Im Schmuckladen hatte ich eine Frau kennengelernt, die vor 26 Jahren nach Kreta der Liebe wegen „umzog“ (auswandern sagte sie, gab es früher nicht) und Griechenland liebt und lebt.

Mein Instagram Feed schwappte über von all den Fotos aus Santorini. Und wenn man schon einmal in Griechenland ist, kann man auch noch einen Abstecher nach Santorini machen, dachten wir uns. Im Reisebüro vor Ort wurde der Trip also organisiert und gebucht. Morgens um 7 war Treffpunkt. Dumm nur, wenn man wie ich, nicht an die Zeitverschiebung denkt und noch im Schlafanzug ist,  als die liebe Alex klopfte, um mich abzuholen. Ich hatte noch genau 15 Minuten Zeit, um mich fertig zu machen. Ich hetzte also in letzter Minute zum Bus, der uns zur Fähre brachte. Zwei Stunden waren wir auf offener See unterwegs, bis wir in Santorini anlegten. Und da lag uns Blogger Island zu Füßen. Weiße Häuser mit blauen Kuppeln, weiße Steintreppen, kurzum die beste Fotokulisse. Die Packesel tragen die Getränkekisten von unten nach oben und all die Selfiesticks kommen sich in die Quere. Die Gassen sind schmal. Da muss man gucken, wo man bleibt, hehe. Im Stigoli in Oia habe ich die geilste gebackene Aubergine mit Feta ever gegegessen. Die Preise sind zwar gepfeffert, aber der Ausblick und der Geschmack – himmlisch. Kurzum: Santorini ist absolut einen Pin auf der Weltkarte wert.

Wenn ihr Fragen habt, meldet euch einfach :-)!

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Stadtschwärmer Leipzig

Ich bin ein Stadtschwärmer und seit letztem Freitag druckfrisch im Handel erhältlich. Kurze Erklärung: Leipzig ist in. Nur leider liegen in den Buchhandlungen nur angestaubte Reiseführer zur Messestadt. makena plangrafik und kiss & tell hatten einen Plan: Genau das zu ändern und Leipzig in Print in Szene zu setzen. Ein alternativer Reiseführer soll das in das Jahre gekommene Bücherimage aufpolieren. Meine Cousine holte mich also Anfang letzten Jahres mit in das Projektboot. Zusammen mit vier anderen Projektpaten – allesamt waschechte Leipziger und Wahlheimatler – schrieben wir am Buch mit. Als Insider in Modefragen stehe ich Rede und Antwort und verrate euch meine Hotspots der Stadt. Mit von der Partie  sind  Leipzigs heißeste Burlesque-Tänzerin, ein geschäftsführender Leckerbissen, die nächste Voice of Germany auf zwei Rollen und ein kunstvoller Kreativkopf. Alle zum Verlieben. Und alle stehen als Face für ihre Kategorie ein – Shopping, Gastronomie, Kultur, Kunst und Party. Vergangenen Mittwoch fiel der Startschuss und auf der Releaseparty ging der Stadtschwärmer (shop here) schon weg wie warme Semmeln. Er schmeckt eben nicht nur Touristen sondern auch Leipzigern. Ein Buch von, mit und für Leipzig!

Bloggerin Leipzig

Stadtschwärmer Buch

Mütze mit Öhrchen

Grauer Poncho

Leipzig Blog Buch

 

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